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Corona-Zahlen aktuell: Karte für Deutschland und weltweit

Coronavirus-Fälle in Deutschland

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verstorben
inkl. vorläufige Meldungen und Korrekturen

Neuinfektionen

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Neuinfektionen laut RKI

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27. Jan.10. Jan.25. Dez.heute

Newsblog zum Coronavirus

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7-Tage-Inzidenz in den Kreisen und kreisfreien Städten

Die Herbstwelle ist längst abgeebbt: Bis Mitte Oktober wurden in vielen Kreisen noch Inzidenzwerte von mehr als 1000 Fällen pro 100.000 Einwohner*innen innerhalb von sieben Tagen gemeldet. Seitdem ist die Zahl der laborbestätigten Neuinfektionen deutlich gesunken. Die Aussagekraft der Inzidenz hat sich im Vergleich zu bisherigen Wellen verändert: Hohe Werte haben durch die Omikron-Variante ihren Schrecken verloren, zugleich warnen Experten vor einer höheren Dunkelziffer durch die veränderte Teststrategie.

Hinweis: Die Farbskala für die Inzidenzen wurde für die Darstellung in diesem Herbst/Winter angepasst.

Seit 1. Oktober gelten bundesweit Corona-Regeln für diese Herbst-/Wintersaison: In Fernzügen und auch Fernbussen müssen Fahrgäste FFP2-Masken tragen. In Flugzeugen fällt die Masken-Pflicht dagegen weg. Im Regionalverkehr entscheiden die Bundesländer selbst über Schutzmaßnahmen.

Bundesweit müssen außerdem FFP2-Masken in Kliniken, Pflegeheimen, Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen getragen werden. Beim Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern wird außerdem ein negativer Test verlangt.

Die Bundesländer können je nach Lage in Eigenregie noch schärfere Maßnahmen verordnen, wie etwa Maskenpflichten in Geschäften und Restaurants oder Tests in Schulen und Kitas. Weitere Vorgaben, etwa Besucherobergrenzen für Veranstaltungen, können die Bundesländer ebenfalls machen, allerdings nur nach einem Landtagsbeschluss.

Corona im Zeitvergleich: Vergleichen Sie die aktuellen Werte zu Neuinfektionen, Intensivbetten und Todesfällen mit den Meldungen genau vor einem Jahr - oder mit jedem beliebigen Zeitpunkt der Pandemie. Zum interaktiven Tool ->

Impffortschritt

Ganz Deutschland

Aktuell sind bundesweit insgesamt rund Menschen nicht geimpft ( Prozent der Bevölkerung)*. Allerdings empfiehlt die Ständinge Impfkommission für Kinder unter 5 Jahren eine Impfung nur bei Vorerkrankungen. Damit bleiben insgesamt rund Ungeimpfte, für die das Impfen generell in Frage kommt ( Prozent).

Hinweis: Auf die ursprüngliche Darstellung eines Impfziels wird an dieser Stelle verzichtet. Das RKI hatte zuletzt im Juli 2021 wird eine Impfquote von 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen und 90 Prozent der ab 60-Jährigen empfohlen. Das Modell für diese Empfehlung berücksichtigt jedoch weder Omikron, noch das Boostern und auch nicht die aktuellen Impfmöglichkeiten für Kinder ab fünf Jahren. Laut RKI kann dieses Impfziel vorerst nicht belastbar aktualisiert werden.

Noch rund 83 Mio. Menschen ohne Impfung*

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0,0% 2.Booster (0)
0,0% 1.Booster (0)
0,0% Grundimmunisiert (0)
0,0% Erste Impfung (0)
83 Mio.Menschen

Wie kommen die Bundesländer voran? Wie hoch ist dort die Impfquote bei Jüngeren und Älteren? Wo steht Deutschland im internationalen Vergleich? Unser Impfmonitor zeigt weitere Details. Zum Impfmonitor ->

Wie kommen die Bundesländer voran? Wie hoch ist dort die Impfquote bei Jüngeren und Älteren? Wo steht Deutschland im internationalen Vergleich? Unser Impfmonitor zeigt weitere Details. Zum Impfmonitor ->

Bettenbelegung in den Krankenhäusern

Wie viele Patient*innen liegen gerade mit Covid-19 im Krankenhaus? Steigende Zahlen bei den Corona-Infektionen haben seit Omikron den Klinik-Alltag auf den Normalstationen stärker belastet. Auf den Intensivstationen wurden im Verhältnis dazu weniger Corona-Pantient*innen behandelt. Mittlerweile hat sich die Corona-Lage in den Kliniken insgesamt wieder etwas entspannt.

Hinweis: Dargestellt sind nur Betten für Erwachsene. Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht seit Juni keine Bettenbelegung der Normalstationen mehr.

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Der Klinik-Monitor zeigt Details zur Lage in den Bundesländern und auf einer Karte, welche Intensivstationen freie Betten melden – und welche ausgelastet sind. Zum Klinik-Monitor ->

Hospitalisierungs­inzidenz

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patient*innen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen: Die Hospitalisierungsinzidenz ist ein wichtiger Indikator zur Bewertung der Corona-Lage. Mit weniger Neuinfektionen ist auch dieser Wert etwas zeitversetzt wieder gesunken.

Hinweis: Karte und Tabelle zeigen die sogenannte adjustierte Hospitalisierungsinzidenz.

Bei der adjustierten Hospitalisierungsinzidenz ergänzt das RKI die gemeldeten Fälle um eine Schätzung der zu erwartenden Nachmeldungen. Denn die ursprünglich gemäß Infektionsschutzgesetz veröffentlichten Werte sind systematisch zu niedrig. Darin sind nur Hospitalisierungen berücksichtigt, bei denen eine Corona-Infektion in den vergangenen sieben Tagen beim örtlichen Gesundheitsamt registriert wurde.

Eine betroffene Person ist aber bei der Meldung der Infektion möglicherweise noch gar nicht oder nur leicht erkrankt und hat erst nach sieben Tagen einen schweren Verlauf. Zudem kommt es zu weiteren Melde- und Übermittlungsverzügen. Das RKI berechnet deshalb mit dem sogenannten Nowcasting-Verfahren die zu erwartenden Nachmeldungen. Aufgrund der Methodik hat dieser Wert immer einen Verzug von drei Tagen.

Weitere Details zur Lage auf den Normal- und Intensivsationen zeigt der Klinik-Monitor - mit Karten und Tabellen. Zum Klinik-Monitor ->

Corona-Inzidenz bei Kindern und anderen Altersgruppen

Ganz Deutschland

Lange Zeit wurden bei Kindern hohe Fallzahlen gemeldet. Seit Frühjahr 2022 treffen die Infektionen verstärkt die mittleren Altersgruppen. Dies zeigt die tägliche Auswertung der altersabhängigen Inzidenzen bei den laborbestätigten Corona-Fällen.


Wie hoch ist die Inzidenz bei Kindern in Ihrer Gegend, wie hoch die der Älteren? Wann war welche Altersgruppe am stärksten betroffen? Die täglichen Altersinzidenzen im Zeitverlauf und auf einer interaktiven Karte. Zur detaillierten Auswertung ->

Virusvarianten: Omikron BA.5 weiter vorherrschend

Omikron ist nicht gleich Omikron. Nach der Untervariante BA.1 und BA.2 hatte der Omikron-Subtyp BA.5 die Sommerwelle angetrieben und ist noch immer vorherrschend. Die Grafik zeigt die Anteile der besorgniserregende Virusvarianten (variants of concern, VOC) im Zeitverlauf, laut Gesamtgenomsequenzierung des RKI (Stichproben zusammengfasst).

Hinweis: Die Daten liegen verzögert vor.


Auf welchem Kontinent und in welchem Land dominiert welche Variante die Neuinfektionen - von Alpha bis Omikron. Die Details zur Verbreitung der Virus-Varianten ->

Antigen-Schnelltests

Wie sicher ist Ihr Antigenschnell-Test von zu Hause oder der im Testcenter verwendete? Das Paul-Ehrlich-Institut untersucht regelmäßig die Empfindlichkeit von in Deutschland angebotenen SARS-CoV-2-Antigentests. Die Ergebnisse zeigen mit welcher Wahrscheinlichkeit das Virus erkannt wird - bei sehr hohen, hohen und niedrigen Viruslasten. Bewertet wird auch die Gesamtsensitivität (total).

Hospitalisierungen: Wie stark trifft es Ungeimpfte?

Wie gut schützen Impfungen vor Covid-19? Welches Risiko besteht für Ungeimpfte, wegen Corona ins Krankenhaus zu kommen? Was bringt das Boostern? Die Grafik zeigt die Inzidenzen der hospitalisierten COVID-19-Fälle - nach Impfstatus und Alter.

Hinweis: Das RKI hat die wöchentliche Veröffentlichung Anfang Mai eingestellt und aktualisiert die Daten nun alle vier Wochen.

Zur Darstellung des Impf-Effekts auf die Krankheitslast berechnet das RKI die Inzidenz hospitalisierten COVID-19-Fälle unter grundimmunisierten Personen (geimpft), Personen mit Auffrischimpfung (geboostert) und Ungeimpften getrennt. Das heißt: Die Hospitalisierungen Ungeimpfter werden zur ungeimpften Bevölkerung ins Verhältnis gesetzt bzw. die von Geboosterten ins Verhältnis zur Bevölkerung mit Boosterimpfung.

Todesfälle seit Beginn der Corona-Pandemie

Die Grafik zeigt, wie viele Menschen durch oder mit dem Coronavirus in Deutschland gestorben sind - in jeder Woche seit Anfang März 2020. In jedem der Fälle wurde SARS-CoV-2 nachgewiesen. Ob die Infektion direkt zum Tod beigetragen hat, ist in der Praxis bei Vorerkrankungen oft schwer zu bestimmen.

Reproduktionszahl R für Deutschland

Die Reproduktionszahl sagt aus, wie viele Menschen ein bereits Infizierter durchschnittlich ansteckt. Ist der Wert größer als 1, breitet sich das Coronavirus immer schneller aus (rot) - unter 1 verlangsamt sich die Ausbreitung (grün).

1 23. März: Deutschland geht in den Lockdown.
2 6. Mai: Bundesregierung und Länder besiegeln Ende der bundesweit einheitlichen Beschränkungen.
3 Mitte Juni: Beim Fleischfabrikanten Tönnies in Rheda-Wiedenbrück (NRW) infizieren sich mehr als 1500 Mitarbeiter.
4 November: Nach einem deutlichen Anstieg der Neuinfektionen gilt bundesweit zunächst ein "Lockdown light", der Mitte Dezember verschärft wird.
5 4. März: Bund und Länder beschließen Öffnungspläne. Doch die zweite Welle ist bereits in eine ditte übergegangen.
6 23. April: Die Bundesnotbremse tritt in Kraft – mit regionalen Lockdowns nach einheitlichen Regeln.

R =
-

Entwicklung der Corona-Zahlen im Ländervergleich

Wie haben sich die Fallzahlen im internationalen Vergleich entwickelt? Fügen Sie Länder zur Auswahl hinzu und vergleichen Sie die Inzidenzen der Infektionen und Todesfälle im Zeitverlauf (maximal 10 Länder).

Die Corona-Lage in den Bundesländern

Thüringen

So verbreitet sich das Coronavirus innerhalb von Thüringen: In den letzten 7 Tagen gab es Fälle pro 100.000 Einwohner*innen. Aus den 23 Landkreisen und kreisfreien Städte wurden bislang insgesamt bestätigte Fälle gemeldet. Die Zahl der Genesenen wird auf geschätzt. Es gab bereits Todesfälle.



Was der Coronavirus-Monitor zeigt

Johns Hopkins University CSSE (internationale Daten von WHO, CDC (USA), ECDC (Europa), NHC, DXY (China), Meldungen der französischen und der deutschen Behörden (Robert-Koch-Institut sowie Landesgesundheitsbehörden).

Karte erstellt mit Leaflet | © OpenMapTiles © OpenStreetMap contributors

Achtung! Für Tschechien ist Darstellung der Neuinfektionen für den Zeitraum vom 29.11. bis 5.12.2022 aufgrund nachträglicher Meldungen verzerrt (siehe Korrekturen).

Die Datenlage ist weltweit hochdynamisch. So kann es bei den Fallzahlen zu Abweichungen gegenüber anderen Darstellungen kommen. Die hier veröffentlichten Gesamtfallzahlen ("bestätigt", "genesen", "verstorben") für die Länder weltweit entsprechen dem Meldestand der Johns-Hopkins-Universität (JHU). Im Gegensatz zur JHU weist der Coronavirus-Monitor Überseegebiete von Ländern wie Großbritannien oder den Niederlanden aber getrennt aus.

Im Gesamtstand der Länder sind auch Korrekturen enthalten, die mit einer Berichtigung mehrere Tage in der Vergangenheit betreffen können. Dies kann zu Verzerrungen der Darstellungen führen (siehe Korrekturen).

Die Fallzahlen der deutschen Bundesländer und der Kreise basieren auf den offiziellen Meldungen der Landesbehörden (Ministerien sowie für den Infektionsschutz zuständige Landesämter) und den Meldungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Der aktuelle Gesamtstand für Deutschland beinhalt bereits Meldungen einzelner Kreise, die noch nicht vom RKI veröffentlicht wurden.

Die Angabe der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden wird automatisch aus dem täglichen Meldestand berechnet. Für Deutschland wird dabei nur die Summe der Fälle berücksichtigt, die vom RKI als "bestätigt" gemeldet wurden – für alle Kreise und kreisfreien Städte am jeweiligen Tag bis 24 Uhr. Das RKI veröffentlicht seine Fallzahlen für den Vortag am frühen Morgen, sie werden auch im Coronavirus-Monitor dem Vortag zugeschlagen.

Bitte beachten Sie, dass sich der Wert der Neuinfektionen für Deutschland von der aktuellen Tagesdifferenz der Gesamtfallzahlen unterscheidet. Diese Angabe der bislang "bestätigten" Fälle ist vorläufig. Sie spiegelt den bereits gemeldeten Stand der Bundesländer und einzelner Kreise wieder.

Die Behörden Länder und der Kreise veröffentlichten aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten und teilweise nur werktäglich. Die Tagesabgrenzung (Werte nach 24-Stunden-) erfolgt deshalb nur auf der einheitlichen Basis der tägliche RKI-Meldungen.

Zu einer besseren Bewertung der aktuellen Lage werden in der Ansicht "Neuinfektionen" sowohl auf der Karte als auch in der Tabelle die vom RKI gemeldeten Fallzahlen auf Wochenbasis gezeigt – bezogen auf die Einwohner*innenzahl als 7-Tage-Inzidenz.

Ausreißer durch Korrekturen und Meldeverzüge - insbesondere an Wochenenden - werden durch die Wochenbetrachtung geglättet. Die Richtung der Entwicklung wird zusätzlich durch Trendpfeile visualisiert. Für diesen Wochenvergleich werden die Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage mit denen der sieben Tage davor verglichen.

Die Zahl der Genesenen basiert für Deutschland, die Bundesländer und Kreise auf den offiziellen Schätzungen des RKI, da hierzulande keine Meldepflicht für das Ende einer Erkrankung besteht. Die Werte werden nicht nur gerundet dargestellt, sondern stehen teilweise in den Rohdaten (Kreise) nur gerundet zur Verfügung. Auf eine Darstellung sogenannter aktiver Fälle wird insbesondere aufgrund der unterschiedlichen Datenqualität (meldeplichtige Fallzählung vs. Schätzung) verzichtet.

International sind die Meldungen zu Genesenen nur bedingt vergleichbar. Einige Länder veröffentlichen keine offiziellen Zahlen, andere nur unregelmäßig. Aufgrund dieser groben Meldelücken werden für alle Länder außerhalb Deutschlands Schätzwerte nach eigener Berechnung veröffentlicht.

Die Schätzung orientiert sich nach Abzug der Todesfälle an diesen üblichen Annahmen: 80 Prozent der Infizierten haben milde Verläufe und genesen nach 14 Tagen. Und 20 Prozent müssen ins Krankenhaus, hier dauert die Genesung durchschnittlich 28 Tage. Dieser Anteil der Hospitalisierten schwankt in der Realität abhängig vom Ort und Zeitpunkt der Pandemie. Stichproben zeigen jedoch eine gute Annäherung an das Meldegeschehen bei diesen Annahmen.

Mit dem Regler lässt sich der zeitliche Verlauf der Pandemie darstellen – seit dem 27. Januar 2020, an dem der erste Fall in Deutschland gemeldet wurde. Alle dargestellten Werte vergangener Tage entsprechen in der Regel dem letzten Meldungsstand des jeweiligen Tages um 23.59 Uhr (MESZ) laut JHU bzw. für Deutschland dem Tagesstand laut RKI. Diese Meldestände können rückwirkend korrigiert werden (siehe Korrekturen).

Nachträgliche Korrekturen bei den Gesamtfallzahlen können zu Verzerrungen bei der Darstellung der Neuinfektionen führen - in extremen Fällen für ganz Europa und auch in der weltweiten Darstellung. Wir sind deshalb bemüht, bei großen offiziellen Korrekturen eine Landes die gemeldeten Werte auch rückwirkend zu berichtigen.

Für Tschechien haben die Behörden die Gesamtzahl der bislang bestätigten Fälle am 29.11.2022 korrigiert. Sie enthalten nun auch Reinfektionen. Das führt im Zeitraum vom 29.11. bis 5.12.2022 zu massiven Verzerrungen bei der Darstellung der Neuinfektionen und einem falschen Wert für die 7-Tage-Inzidenz. Eine Korrektur der Gesamtfallzahlen für die Meldetag vor dm 29.11.2022 ist geplant.

Frankreich hat Zahl der laborbestätigten Fälle am 20. Mai 2021 um 348.846 Fälle nach unten korrigiert. Grund: Mehrfach nacheinander positiv geteste Personen wurden zuvor als mehrere Fälle gemeldet. Diese falsche Zählweise wurde berichtigt - die offiziell täglich gemeldeten Fallzahlen jedoch nicht rückwirkend. Wir haben das Minus deshalb auf den betroffenen Zeitraum (ab 27. Dezember 2020) verteilt – im Verhältnis zu den ursprünglich gemeldeten Infektionszahlen.

Die Türkei meldet seit dem 10. Dezember 2020 deutlich höhere Gesamtfallzahlen - und hat an diesem Tag 1.184.132 Fälle nachgemeldet (siehe offizielle Coronavirus-Tabelle der türkischen Regierung). Wir haben deshalb die nachgemeldeten Fälle auf alle Tage vor der Korrektur aufgeteilt, abhängig vom jeweiligen Meldestand bis dahin. Hintergrund: Die türkische Regierung soll monatelang nicht die Zahl der Infektionen veröffentlicht haben, sondern nur die Zahl der Infizierten, die Symptome entwickelten und behandelt werden mussten.

Schweden musste 27. August 2020 gravierende Korrekturen vornehmen: Die Zahl der Infizierten um ca. 3700 Fälle nach unten berichtigt. Als Grund gab die schwedische Behörde für öffentliche Gesundheit fehlerhafte Testkists an, die in zwei Großlaboren verwendet worden waren. Diese hätten zu falschen Positiv-Bescheiden geführt.

Die britische Regierung veröffentlicht die Meldungen seit dem 3. Juli 2020 nach einer anderen Methodik, um Doppelzählungen zu vermeiden. Aufgrund dieser Änderung wurde die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Fälle für ganz Großbritannien um 30.302 nach unten korrigiert. Dadurch ist die Zahl der Neuinfektionen für ganz Europa an diesem Tag im Minus. Am 31. Januar 2022 hat Großbritannien erstmals auch jene Personen ausgewiesen, die sich wiederholt mit dem Coronavirus infiziert haben. Deshalb sind an dem einen Tag über 800.000 vermeintliche Neuinfektionen dazugekommen – tatsächlich hatten sich diese Personen aber irgendwann innerhalb der letzten ein bis zwei Jahren infiziert.

Spanien hat am 25. Mai 2020 seine offizielle Zahl der Todesfälle wegen Doppelzählungen um 1918 Fälle nach unten korrigiert. Das führt an diesem Tag zu einem rechnerischen Minus für ganz Europa.



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OTZ, 04.03.2020
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